Altstadt von Comares – Fahrradroute von Málaga zum weißen Dorf Comares

Fahrradroute von Málaga nach Comares


2-tägige Bikepacking-Route von Málaga zu einem der schönsten weißen Dörfer Andalusiens

83km  2367hm

Diese zweitägige Fahrradtour führt von der Mittelmeerküste ins ruhige Bergland der Axarquía, wo Comares den landschaftlichen und kulturellen Höhepunkt der Route bildet. Hoch oben auf einem felsigen Bergrücken gelegen, zählt Comares zu den eindrucksvollsten weißen Dörfern der Provinz Málaga und ist mit dem Fahrrad ein besonders lohnendes Ziel.

Die Route lässt sich mit verschiedenen Fahrrädern aus unserem Fahrradverleih in Málaga erkunden – je nach Reisestil und bevorzugtem Fahrtempo. Da sie über zwei Tage durch bergiges Gelände mit langen Anstiegen und asphaltierten Straßen führt, eignen sich besonders Trekkingräder, Gravelbikes oder unsere leistungsstarken E-Bikes aus unserem Fahrradverleih in Málaga.

Die Tour beginnt östlich von Málaga. Schon nach wenigen Kilometern bleibt die Küste hinter dir zurück und die Landschaft verändert sich allmählich. Avocado- und Mangoplantagen, Mandelhaine, kurvenreiche Bergstraßen und kleine Dörfer prägen den weiteren Verlauf der Strecke. Für die Übernachtung bietet sich Comares als idealer Etappenort an.

Die erste Etappe ist etwas kürzer als die zweite. So bleibt genügend Zeit, das außergewöhnliche Bergdorf zu erkunden und sich nach den langen Anstiegen des ersten Tages zu erholen.

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Routenbeschreibung

Tag 1 — Málaga nach Comares

Die Fahrradtour beginnt in der Nähe der Mittelmeerküste und führt zunächst durch El Palo, eines der traditionellen Küstenviertel von Málaga. Kurz nachdem die Küste hinter dir bleibt, biegt die Route ins Landesinnere ab und der Anstieg in Richtung Olías beginnt. Mit jedem Höhenmeter verändert sich die Landschaft: Die Ausblicke auf das Meer weichen sanften Hügeln, landwirtschaftlich geprägten Flächen, kleinen Fincas und verstreut liegenden weißen Häusern.

Fahrradweg durch die Berglandschaft

Die Gegend rund um Olías markiert den Übergang in das Hinterland der Axarquía – eine ruhigere, ländlich geprägte Region mit terrassierten Hängen und landwirtschaftlich genutzten Flächen. Die letzten Kilometer bis Comares verlaufen gleichmäßig bergauf und bieten immer wieder schöne Ausblicke, während das weiße Dorf nach und nach hoch über den umliegenden Tälern erscheint. Comares mit dem Fahrrad zu erreichen, fühlt sich an, als würde man einen natürlichen Aussichtsbalkon über der Axarquía erreichen – der ideale Ort, um den ersten Tag ausklingen zu lassen und zu übernachten.

Nach einer anspruchsvollen, aber abwechslungsreichen Etappe lädt das Dorf dazu ein, das Tempo zu drosseln, die Aussicht zu genießen, in seine Geschichte einzutauchen und die traditionelle Küche der Axarquía kennenzulernen.

Tag 2 – Comares nach Málaga über Colmenar

Von Comares aus führt die Route auf schmalen, gut asphaltierten Straßen weiter in Richtung Colmenar. Gleich nach dem Verlassen des Dorfes wartet ein steilerer Anstieg, bevor die Strecke wieder gleichmäßiger verläuft. Colmenar eignet sich hervorragend für eine Pause – ob auf einen Kaffee oder einen kleinen Imbiss in einem der örtlichen Cafés.

Ab Colmenar wendet sich die Route allmählich wieder der Küste zu und führt in den Naturpark Montes de Málaga. Die Landschaft wird grüner und waldreicher, während der Anstieg zum Puerto del León lang, aber angenehm gleichmäßig verläuft. Weite Ausblicke über Hügel und Täler sorgen unterwegs immer wieder für eindrucksvolle Panoramen.

Nach dem Puerto del León und der Fuente de la Reina beginnt die lange Abfahrt zurück nach Málaga. Dieser letzte Abschnitt folgt einer der schönsten Straßen in der Umgebung der Stadt und gehört zu den Lieblingsstrecken vieler einheimischer Radfahrer – nicht zuletzt wegen der weiten Ausblicke und der langen, flüssigen Abfahrt bis ins Zentrum von Málaga.


Highlights der Route

Comares – Übernachtung in einem weißen Bergdorf

Comares zählt zu den eindrucksvollsten weißen Dörfern Andalusiens. Hoch auf einem natürlichen Felsplateau über tiefen Tälern gelegen, scheint das Dorf zwischen Himmel und Landschaft zu schweben. Enge Gassen, kleine Plätze, Aussichtspunkte und zahlreiche Spuren der maurischen Vergangenheit verleihen Comares eine besondere Atmosphäre, die sich beim Spaziergang durch die verwinkelten Straßen besonders intensiv erleben lässt.

Die Landwirtschaft prägt bis heute sowohl die Landschaft als auch das Leben der Region. Oliven- und Mandelbäume bedecken die umliegenden Hänge, während in den nahe gelegenen Weinbergen die Muskattrauben wachsen, aus denen die berühmten Rosinen aus Málaga hergestellt werden. Dadurch gehört Comares zur traditionellen Ruta de la Pasa und verbindet seine landschaftliche Schönheit mit einer jahrhundertealten landwirtschaftlichen Tradition.

Colmenar

Colmenar ist ein weiteres bekanntes Dorf im Hinterland der Provinz Málaga und liegt am Übergang zwischen der Axarquía und den Montes de Málaga. Besonders bekannt ist der Ort für seine Honigproduktion sowie für Olivenöl und regionale Weine. Die Imkerei hat hier eine lange Tradition und profitiert von den wild wachsenden Blumen und der Bergvegetation der Umgebung. Gleichzeitig prägen Olivenhaine und Weinberge die sanften Hügel rund um das Dorf und verleihen der Landschaft ihren charakteristischen mediterranen Charakter.

Montes de Malaga

Der Naturpark Montes de Málaga bildet den letzten Gebirgsabschnitt dieser Route. Das Gebiet ist geprägt von ausgedehnten Pinienwäldern, lang gezogenen Bergrücken und ruhigen, kurvenreichen Straßen, die allmählich zurück nach Málaga führen.

Unterwegs passierst du traditionelle Ventas – historische Straßenrestaurants, die einst entlang alter Handels- und Reiserouten entstanden –, ehemalige Bauernhöfe sowie offene Hanglagen mit schönen Ausblicken auf die umliegenden Berge und bei klarem Wetter bis hin zur Mittelmeerküste. Ein besonders lohnender Zwischenstopp ist der Lagar de Torrijos, ein Weingut aus dem 18. Jahrhundert, das heute als Museum erhalten ist und einen Einblick in das ländliche Leben und die Weinbautraditionen der Montes de Málaga bietet.

Weiter führt die Route in die Nähe des Mirador del Cochino, einem der bekanntesten Aussichtspunkte des Naturparks. Von hier eröffnen sich weite Panoramablicke über die bewaldeten Berghänge, die kurvenreichen Straßen und – an klaren Tagen – bis zum Mittelmeer. Ein idealer Ort für eine letzte Pause, bevor die lange Abfahrt zurück nach Málaga beginnt.


Diese Route wurde bereits auf unserer früheren Escapada-Website als Rennradtour veröffentlicht. Für unser neues Travel & Adventure-Konzept haben wir die Inhalte überarbeitet, dabei jedoch die Region und die wichtigsten Highlights der Strecke beibehalten.

Erstellt vom Escapada Cycling Team

Escapada Cycling

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29005 Malaga

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